Ökumenische Morgenstunde

Anlässlich unseres Stadtfestes, dem Uferfest stand im Festprogramm eine ökumenische Morgenstunde. Das Uferfest findet direkt an der Havel, auf dem ehemaligen BUGA- Gelände statt, dort befindet sich auch noch die kleine BUGA- Kirche mit einer schönen freien Fläche für viele Zuhörer und angrenzendem Spielplatz.

Wir waren erstaunt, wie viele sich doch am Samstag früh, 10.00 Uhr aufgemacht haben, um mit uns diese Morgenstunde zu erleben. Die vorbereiteten Sitzgelegenheiten reichten nicht aus, so das kurzer Hand noch die Stühle von der großen Bühne dazu geholt wurden. Es waren 162 Zuhörer und es gesellten sich noch ein paar Spaziergänger dazu.

Die Andacht hat der Posaunenchor der evangelischen Gemeinde mit einem Lied eröffnet.

Unser Vorsteher Hirte Jürgen Kibbert übernahm die Begrüßung und sprach das Gebet.

Der Posaunenchor begleitete den Gemeindegesang, wie: „Die güldene Sonne“, „Nun danket alle Gott“ und spielte auch einige Stücke alleine.

Zwischendurch stimmte der gemischte Ökumenechor, Sänger der evangelischen, der katholischen, der neuapostolischen Kirche und auch ohne Mitgliedschaft einer Kirche die Lieder Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe, Kyrie, Kyrie eleison, und ein Gloria an.

Gemeinsam haben wir den 104. Psalm im Wechsel gelesen danach gab die katholische Kirche einen Beitrag.

Das Glaubensbekenntnis wurde mit Begleitung vom Posaunenchor gesungen: „Ich glaube: Gott ist der Herr der Welt“.

Die folgende Predigt übernahm unser Vorsteher mit dem Bibelwort aus Matthäus 18. Vers 19 und 20, welches sich wunderbar passend erwies da wir nicht nur zwei oder drei waren, aber der Herr war mitten unter uns am Ufer der Havel.

Danach sang der Chor die Lieder: Herr, ich möchte dein Jünger werden; Kumbayah, my Lord; und Heilig, heilig, heilig.

Der evangelische Pfarrer Kübler sprach ein Gebet und im Anschluss folgte ein gemeinsames „Vater unser“.

Dann nochmal ein gemeinsames Lied, der Pfarrer spendete den Segen und der Posaunenchor spielte sein letztes Lied.

Beim Verabschieden konnten wir uns in einigen Gesprächen über diese wunderbare Stunde der Gemeinsamkeit austauschen und Gott loben. Der Bürgermeister fragte mit Begeisterung, ob das im nächsten Jahr wieder stattfinden kann. Wir haben nichts dagegen.

Langsam leerte sich der Platz, die Fahrgeschäfte vom Rummel ließen ihre Karussells anfahren, die ersten Buden öffneten und das Stadtfest am Havelufer nahm seinen Lauf.

b.kib.